Rezept · Hauptgericht · 2 Std. 30 Minuten
Schweinebraten mit Senf-Kruste
Der Sonntagsbraten neu interpretiert: Schweinenacken mit einer Kruste aus mittelscharfem Senf, Honig und Kräutern. Während der Braten 2 Stunden bei niedriger Hitze zieht, karamellisiert die Senfkruste außen zu einer dunkel-glänzenden Schicht, innen bleibt das Fleisch saftig.
Zubereitung
-
Senf-Marinade rühren
Mittelscharfen Senf, körnigen Senf, Honig, Knoblauch, Majoran, Paprika und Kümmel in einer Schüssel zu einer dicken Paste rühren. Mit reichlich Salz und Pfeffer abschmecken.
-
Fleisch vorbereiten
Schweinenacken trockentupfen, von Sehnen und überschüssigem Fett befreien. Den Braten rundherum salzen und pfeffern, dann gleichmäßig mit der Senf-Marinade einreiben. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen — idealerweise über Nacht im Kühlschrank, dann zieht der Senf-Geschmack tief ein.
-
Anbraten
Rapsöl in einem schweren Bräter erhitzen. Den Braten bei kräftiger Hitze rundum 3–4 Minuten pro Seite anbraten, bis die Senfkruste rundum dunkel-goldbraun ansetzt. Vorsicht: Senf brennt schnell an — mittlere bis kräftige Hitze, nicht maximum.
-
Schmoren im Ofen
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwiebeln und Karotten um den Braten verteilen, Brühe und Bier angießen. Mit Deckel oder Alufolie verschließen, im unteren Drittel des Ofens 90 Minuten schmoren. Dann Deckel abnehmen, Hitze auf 180 °C erhöhen, weitere 30 Minuten offen schmoren — dabei alle 10 Minuten mit Sud beträufeln, damit die Kruste glänzt.
-
Sauce binden, anrichten
Braten aus dem Bräter heben, in Alufolie wickeln, 10 Minuten ruhen lassen. Sud durch ein feines Sieb in einen Topf passieren, aufkochen, etwas einreduzieren. Bei Bedarf mit etwas kalter Butter binden oder einem 1 EL Stärke (mit Wasser glattgerührt) abbinden. Braten gegen die Faser in dünne Scheiben schneiden, mit Sauce servieren. Dazu Klöße, Rotkohl oder gebratene Wurzelgemüse.